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Großbritannien

Farages Reform UK überrollt Labour in alten Hochburgen – Starmer lehnt Rücktritt ab

Bei den britischen Kommunal- und Regionalwahlen erlebt Premierminister Keir Starmer ein Debakel: Labour verliert Hunderte Sitze und zahlreiche Councils, während Reform UK von Nigel Farage massive Zugewinne erzielt.

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Premierminister Keir Starmer gibt gemeinsam mit seiner Frau Victoria Starmer in Westminster seine Stimme bei den britischen Kommunalwahlen ab. (IMAGO/i Images)

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Die britische Regierungspartei Labour hat bei den Kommunal- und Regionalwahlen schwere Verluste erlitten. Gewinner des Wahlabends ist Reform UK von Nigel Farage. Nach Angaben von Sky News gewann die Partei bis Freitagnachmittag mehr als 850 Sitze hinzu. Als von Reform gewonnene Councils nennt Sky Sunderland, Thurrock, Havering, Essex, Suffolk und Newcastle-under-Lyme. Labour verlor in England die Kontrolle über 15 Councils und mehr als 600 Sitze.

Für Premierminister Keir Starmer ist es die bislang schwerste Krise seiner Amtszeit. Gewählt wurde in 136 englischen Councils sowie bei mehreren Bürgermeisterwahlen. Gleichzeitig fanden Wahlen zum schottischen Parlament und zum walisischen Senedd statt.

Besonders schwer wiegen die Verluste in früheren Labour-Hochburgen. In Wigan verlor Labour alle 20 zur Wahl stehenden Sitze an Reform UK. Wegen der bisherigen Mehrheitsverhältnisse behielt die Partei den Council zunächst trotzdem. In Hartlepool gewann Reform alle zwölf umkämpften Sitze. Da dort nur ein Teil des Councils gewählt wurde, reicht das aber noch nicht für eine eigene Mehrheit. In Tameside verlor Labour nach fast 50 Jahren die Kontrolle. In Sunderland gewann Reform ebenfalls die Mehrheit. Nach Angaben von ITV lag die Partei nach 60 von 75 ausgezählten Sitzen bei 46 Mandaten. Labour kam nur auf fünf.

Auch die Konservativen verloren zahlreiche Gebiete an Reform. In Essex und Suffolk verdrängte die Partei die Tories aus langjährigen Hochburgen. In Havering gewann Reform nach lokalen Ergebnissen 39 von 55 Sitzen und übernahm damit erstmals einen Londoner Borough.

Starmer räumte die Niederlage ein, schloss einen Rücktritt aber aus. Er werde sich dieser Verantwortung nicht entziehen und das Land nicht ins Chaos stürzen, sagte der Premierminister. Die Ergebnisse seien hart, „sehr hart“, erklärte Starmer.

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Innerhalb der Labour-Partei wächst der Druck. Der Labour-Abgeordnete Jonathan Brash forderte Starmer nach den Verlusten in Hartlepool auf, einen Zeitplan für seinen Rückzug vorzulegen. Der frühere Schattenfinanzminister John McDonnell erklärte, die Führungsfrage müsse diskutiert werden. Scharfe Kritik kam auch von der Gewerkschaft Unite. Generalsekretärin Sharon Graham warnte Labour: „Ändert euch oder sterbt. Jetzt oder nie.“ Die Ergebnisse könnten „der Anfang vom Ende der Partei selbst“ sein.

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42 Kommentare

  • Starmer macht den Merz. Oder umgekehrt. Wäre auf die Quoten bei den Buchmachern gespannt, wer zuerst die Koffer packen wird.

    • Die Koffer packen die erst, wenn von den Nationen, denen sie vorstehen, nichts mehr übrig ist.
      Zersetzung, Zersplitterung, Zerstörung. Dafür stehen alle Altparteien in Europa

      • So ist es. Das ist ihr Auftrag. Da sie abgesichert sind machen sie ohne Reue weiter

  • Er werde sich dieser Verantwortung nicht entziehen und das Land nicht ins Chaos stürzen, sagte der Premierminister.
    Das hatten wir doch auch in Thüringen.

    • Sesselkleben, sich als Desaster Master und Wahlverlierer an die Macht krallen heißt jetzt “ sich der Verantwortung nicht entziehen“. Wie bei uns.
      Wie wenn von den Figuren jemals einer Verantwortung übernommen hätte .
      Was für eine Verhöhnung der Bürger!

  • „Man kann jede Idee durch eine andere verdrängen, nur die der Freiheit nicht.“ 🗽

  • Insgesamt gilt leider
    Links: Labour+Lib+Green = 2300 Sitze
    Rechts: Reform+Cons = 2200 Sitze
    (6 Councils, 500 Sitze, fehlen noch)

  • Nice, but irrelevant: Das nationale Parlament steht bis 2029.
    Bis dahin kann Starmer wie Merz noch sehr viel Unsinn treiben.

    Klar ist, daß der Herausforderer Nigel Farage, nicht Rupert Lowe heißt.
    Letzterer, obwohl der ehrlichere, sollte das z.K. nehmen und mit Reform über einige (wenige!) geschenkte Sitze verhandeln und ansonsten klein beigeben.

    • Nein, das ist nicht wie bei uns. Ich hab das letzthin in einen Bericht gesehen. Kippt die Simmverteilung kann das Unterhaus die Regierung stürzen.
      Aber ich kann das hier nicht erklären.

      • Ja, das ist wie bei uns:
        Wenn das Parlament nicht mehr will, ist die Regierung futsch.
        Das Parlament wird aber wie bei uns erst 2029 wiedergewählt.
        Das hier sind „lediglich“ Kommunalwahlen.

  • Die Briten haben scheinbar ihren Merz gefunden.

  • Was glaubt der wer er ist?
    Queen Mum, bis zum letzten Atemzug?

  • Starmer hat ha schon eine ganze Latte an Skandalen hinter sich und klebt immer noch am Stuhl, da wird er sich wegen sowas wie verlorenen Kommunalwahlen nicht aufhalten lassen.

  • Streng genommen sind die sogenannten historischen Rechtsextremen, nur eine Arbeiterpartei und wurden immer von ihnen gewählt. Nun war der Sozialismus der NSDAP ein staatsliebenden Kommunismus in Gewand der Gemäßigten, aber er hätte uns auch in ein Nordkorea verwandelt.
    Da zieht sich auch die Grenze zu den Rechtsextremen heute, die eher liberal sind und den Staat misstrauen. Im Regierungsfall aber, kann das kippen. Was ich aber in England überhaupt nicht sehe, da dort die Rechten sehr liberal konservativ sind.
    Ihr Sieg ist die logische Konsequenz aus 10 Jahren Massenmigration durch konservative, liberale und linke Parteien.
    Bin gespannt, wann dieses Learning auf uns überschwappt.

    • Der Akkusativ ist den Dativ sein Feind?

      • der Akkusativ ist dem Dativ sein Feind!

  • Da es bei Starmer und auch bei Merz, nicht einfach nur um Wahlniedrlage, und dann gegebenenfalls um Opposition geht, sondern für ihre Parteien um den totalen Untergang, werden sowohl Srarmer, noch Merz freiwillig zurücktreten.
    Eher konstruieren sie noch Notlagen um sogar eine reguläre Wahl zu verhindern

  • Die brauchen mehr Krieg die Briten. Noch mehr Rüstung, mehr Asylanten und noch weniger für die Bevölkerung dann wird das schon. Wie in Deutschland.

    • Zusätzliche 7,2 Millionen zu importierende „Fremdkörper“, sollen in den nächsten 8 Jahren „helfen“ den abgesoffenen UK-Schlitten aus dem Sumpf zu ziehen.

  • Deutschland, UK und Frankreich – die 3 wirtschaftsstärksten und einflussreichsten Länder in Europa teilen sich alle ein großes Problem: Unkontrollierte Masseneinwanderung aus kulturfremden Ländern und der daraus resultierenden Überlastung der Sozialsysteme.
    Es wird Zeit, dass in diesen Ländern endlich Regierungen an die Macht kommen, die sich diesem Problem annehmen.

  • Laboar Regierung mit Starmer ist genau so gescheitert wie SPD mit Bars & co!

  • Also die Aussage „Ändert euch oder sterbt. Jetzt oder nie.“ finde ich ziemlich interessant, denn es klingt für mich nach einer Erpressung und v. a. die Drohung mit dem Tod erinnert mich an die Sprüche mehrer Gruppierungen („System change or extinction!“). Das ist ganz klar das Vokabular der RAF, aber die Behörden reagieren nicht darauf. Auch die eigene Bezeichnung als „Generation“ kommt von dort.
    Es gibt jedoch Theorien, daß der Staat Organisationen wie die RAF, den NSU und die ganze Klimasekte lenkt und systematisch gegen die eigene Bevölkerung einsetzt, um diese gefügig zu machen.
    Das wären lupenreine faschistische Methoden und man fragt sich, wann der Zeitpunkt kommt, wo politische Gegner in Lager gesteckt werden. Gemordet wird ja mittlerweile bereits zuhauf!
    Es muß uns endlich gelingen diese satanistische Umkehr zu durchbrechen und der Mehrheit der Bevölkerung im Werte-Westen die Augen zu öffnen und politische Mehrheiten zu erreichen.

  • Für solche Fälle gibts ja ein neuartiges Hunter-Virus.

    • idiotisch! Mit richtiger Schreibweise des Virus geht der Kommentar nicht durch!
      Das lässt schlimmes erahnen.

      • Und SO kommt man auf Ideen … Merci Kah-Ih!

  • „Er werde sich dieser Verantwortung nicht entziehen und das Land nicht ins Chaos stürzen.“

    Immer wieder jämmerlich zu sehen, wie Politiker nach einer verheerenden Niederlage ihr Festhalten an der Macht als staatmännisches Handeln zum Wohle des Landes ausgeben, obwohl das Wählervotum eindeutig sagt: Schleich di !

    • Möchte Starmer sich als Märtyrer einer importierten Kultur verewigen?
      Die neuen Köpfe werden hoffentlich wohl wissen, „Solches“ zu verhindern.

  • Starmer und Merz. Zwei Seiten der gleichen woken, sozialistischen und islamischen Medaille!

  • Diese kindische Trotzhaltung wird Starmer wohl von Von der Leyen injiziert erhalten haben – in der Hoffnung eine Kehrtwendung auch innerhalb der EU zu vermeiden.

  • Noch so ein Typ, der an seinem Sessel klebt. Kennen wir ja schon von Merz!!

  • Komisch, dass man darüber nur sehr verhalten in all den Einheitsbreimedien liest….
    Bei Trump wird jeder angebliche halbe Prozentpunkt den er in Umfragen verliert gefeiert.

  • Starmer bekennt sich seiner Verantwortung. 😂🖕 Waren die alle im Kurs von Merkel: Der demokratische Nichtrücktritt. PS.: Seine Verantwortung wäre, das Wahlergebnis zu respektieren. Aber was wird dann aus Selensky.

  • “Change is inevitable – except from a vending machine.”
    ― Robert C. Gallagher

  • Immer das gleiche Spiel , keiner will mehr solch einen Politiker mehr , was durch diese Wahl eindeutig belegt wird , aber der Betoffene will „ seiner Verantwortung gerecht werden „ und wohl weiter abkassieren !! Diese Krankheit grassiert besonders unter Politiker in der Welt und auch in Deutschland besonders !!

  • London ist der Sitz der Kabale. Alle Fäden führen zu einer Globalistischen Macht die sich in der City of London manifestiert, die Israel „erschaffen“ hat, die Trump in der Hand hat und die besessen davon ist Russland zu zerstören.

    • Ja. Nach fkt-deutsch geht der Schleim aber nun nach China und Iran.

  • Der woke Starmer hat noch nicht einmal die Eier für einen ehrenhaften Rücktritt.

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